Verfehlte Orte

über Verfehlte Orte von Christoph Geiser

Der fünfteiligen Erzählband verbindet Reportage und Privates mit Reminiszenzen an ein erfahrungsreiches Schriftstellerleben. Erzählt wird von Orten – Berlin, Venedig, Rupperswil (dem Schauplatz eines Mehrfachmordes). Projektionen, Erinnerungen, Computerrecherchen schieben sich über die Beobachtungen. Verfehlte Orte? Liegt es am Erzähler oder vielmehr an der prinzipiellen Schwierigkeit im sog. «Informationszeitalter» unmittelbar zu erleben? Geiser entfaltet den Facettenreichtum von Ortserfahrungen in anschaulichen, hochreflektierten und agilen Texten. Drei davon sind Liebeserklärungen an Museen und insbesondere an einen mit meisterhaften Bildbeschreibungen evozierten Künstler, Adolph Menzel. (Dominik Müller in Viceversa 14, 2020)

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