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17-07-2024
Geschichtenfenster - lauschen und entdecken
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19-07-2024
Hundstage – Issa
Mirrianne Mahn
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lauschig und eintauchend – NACHTFALTERSPAZIERGANG…
lauschig - wOrte im Freien
Breite Winterthur
Winterthur

Journal

Mitteilung 2024-07-12 [«Topshelf Night» Schloss Lenzburg]: Eine Sommernacht zwischen Lichtern und Stars, die ganz der Literatur und dem Lesen gehört! Und Bookstagram! Und BookTok!

Journal

Mitteilung 2024-06-26 [Bachmann-Preis]: Statt Fussball 3 Tage lang Literatur gucken: Heute starten die diesjährigen «Tage der deutschsprachigen Literatur».

Journal

Mitteilung 2024-06-24 [Pro Litteris Preis 24 – Sasha Filipenko & Maud Mabillard]: ProLitteris verleiht zwei Preise in der Sparte Literatur an Sasha Filipenko und Maud Mabillard.

Journal

Mitteilung 2024-06-21 [Literaturfestival Zürich]: Nicht verpassen: Vom 8.-14.7.24 steigt wieder das Literaturfestival Zürich.

Journal

Mitteilung 2024-06-17 [Stiftung Lydia Eymann Literaturstipendium]: Bis 30.6.24 bewerben fürs Stipendium der Lydia Eymann Stiftung.

Journal

Mitteilung 2024-06-11 [Markus Bundi «Wilde Tiere»]: Beat Mazenauer bespricht «Wilde Tiere» von Markus Bundi für Viceversaliteratur.ch.

Lesetipp

Clo Duri Bezzola, A l’ur dal di: «A l’ur dal di» è ina collecziun da raquints scritta en vallader da Clo Duri Bezzola. Las 38 istorgias curtas èn cumplessivas e quintan or dal mintgadi dal narratur. Trasora cun in’egliada critica commentescha el en furma da diari quai che al fa star stut, ponderar o suffrir. Sco magister sa metta il narratur sin l’autezza da ses scolars: «Eu tils di cha la reala es sco la secundara, cun ün’otra mera. Meis scolars nu’m crajan, ed eu prov da tils incleger». Cun segar il tschispet al fa ses vischin «gnir narischem cun seis motorin. Uägn uägn, tuotta pezza!» Sco bab sa giavischa el da pudair puspè emprender da siemiar sco ses figl ed è conscient “cha mia fantasia nu po cumpetter cun tia». Bezzola fa diever d’ina lingua pregnanta, tranter auter ironisonta, saja quai imitond la realitad anglofila dals giuvenils, p.ex. cun la metagrafia «Dscheisen” per Jason u saja quai integrond emprests dal tudestg - «E far schluss quai d’eira faic». Uschia reunescha «A l’ur dal di» istorgias curtas scrittas or d’ina plima gizza e divertenta che metta sin palpiri quai che stà sin il piz da la lieunga ad in spiert sensibel e critic; adina or da la vista d’in observatur exact ed alert. (Bettina Vital) **** «A l’ur dal di» (Am Rande des Tages) ist eine Kurzprosasammlung, die Clo Duri Bezzola auf Vallader (Rätoromanisch) verfasste. Die 38 Kurzgeschichten sind in sich geschlossen und beschreiben den Alltag des Erzählers. Mit stets kritischem Blick kommentiert er tagebuchartig, was ihn nachdenklich stimmt, überrascht, bedrückt oder leiden lässt. Als Lehrer stellt er sich auf die Augenhöhe seiner Schüler: «Ich sage ihnen, dass die Realschule wie die Sekundarschule sei, lediglich mit einem anderen Ziel. Meine Schüler glauben mir nicht, und ich versuche, sie zu verstehen.» Beim Rasenmähen «treibt ihn [der Nachbar] mit seinem Motörchen zur Weissglut. Uägn uägn, die ganze Zeit!» Als Vater wünscht er sich, wie sein Sohn das Träumen wieder zu erlernen und ist sich bewusst, «dass meine Fantasie mit deiner nicht mithalten kann.» Bezzolas Sprache ist ausdrucksstark und u.a. ironisierend, wenn er z.B. die englisch- oder deutschdurchtränkte Wirklichkeit der Jugendlichen metagraphisch mit «Dscheisen» für Jason oder anhand deutscher Lehnwörter darstellt - «e far schluss quai d’eira faic». So versammelt «Am Rande des Tages» Kurztexte aus der spitzen und unterhaltsamen Feder eines feinfühlig-kritischen Geistes, der all jenes aufs Papier bringt, was ihm gerade auf der Zunge liegt; immer aus der Sicht eines wachen Beobachters. (Bettina Vital)

Lesetipp

Christoph Keller, Das Steinauge & Galápagos: Fast drei Jahrzehnte ist es her seit jenem verhängnisvollen Nachmittag in der Tivolischlucht. Die beiden Freunde Philip und Paul waren wie öfters auf der Suche nach Fossilien, als sich Paul etwas zu weit vorwagte und über die „Fossilienwand“ abstürzte. Nun ist Philip, mittlerweile ein erfolgreicher Schauspieler, ins Elternhaus seines verunglückten Freundes zurückgekehrt, um sich von dieser tragischen Geschichte zu befreien. Für ein Filmporträt spricht er seine Erinnerungen auf Band. Darin taucht auch Marina nochmals auf. Als einziges Mädchen durfte sie die Freunde begleiten, wogegen Stieglitz' Schwester Evelina ausgeschlossen blieb. Letztere ist nun Zeugin von Philips Versuch, der alten Geschichte beizukommen.

Lesetipp

Pedro Lenz, Das Kleine Lexikon der Provinzliteratur: Die Literatur zieht die Metropolen vor, wo das Spektakel stattfindet und wo die Schriftsteller wohnen. Von Zeit zu Zeit besuchen diese die Provinz, um die eigene poetische Inspiration aufzufüllen. Auch wenn viele Autoren ihre Ursprünge in der Provinz haben. Wie beispielsweise Pedro Lenz. Aufgewachsen im Provinzstädtchen Langenthal ist ihm das Provinzielle mit der Muttermilch ins Blut übergegangen. Sein «Kleines Lexikon der Provinzliteratur» schöpft so aus eigener Erfahrung. Im Blick aufs Nebensächliche steckt in ihm jedoch auch eine grosse Einführung ins helvetische Literaturschaffen. Was Lenz zusammen getragen hat an literarischen Preziosen, von Sandra Ammon bis Albrecht Zryd, ist die Visitenkarte eines Landes, in dem die Schrebergärten bis ins Stadtzentrum wuchern. Der Autor hat sich im häufig verkannten Schrifttum von Albin Blum, Mathilde Ellenberger-Ellenberger, Prudenz Meister und wie sie alle heissen, kundig gemacht, eloquent weiss er ihnen Gerechtigkeit zu verschaffen. Vor allem redet er ihnen genüsslich nach dem Mund, wenn er aus ihren Werken zitiert. Kurz und gut: Auf vergnügliche Weise bedient Pedro Lenz die trefflichen Klischees, die über die mindere literarische Kunst kursieren – um im Endeffekt doch nicht ganz falsch zu liegen. Zum einen, weil die literarische Produktion tatsächlich zu schönen Teilen zu Lasten der Provinzliteratur geht; zum zweiten, weil Lenz seine Ironie unterschwellig mit feiner Empathie polstert. Denn wo alles Provinz ist, ist alle Literatur provinziell. Spätestens im Kapitel «Rock’n’Roll-Literatur der helvetischen Provinz» wird dies offenkundig. Bloss «furt vo hie / wenn u wie». «Das Kleine Lexikon» hat das Zeug zu einem grossen Standardwerk von eher ungewöhnlicher Art. (Beat Mazenauer)

Neuerscheinungen

Andrea Peter: Mein Schweiz Ausmalwimmelbuch . vatter&vatter.

Neuerscheinungen

Lukas Hartmann: Ins Unbekannte . Diogenes Verlag TB.

Nachrichten

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AdS Annonces RSS: Offener Brief für den Erhalt der Hörspielförderung der Film- und Medienstiftung NRW

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