Lügen von gestern und heute

über Lügen von gestern und heute von Ursula Fricker

In einer nicht genannten deutschen Großstadt kreuzt sich das Schicksal einer Studentin, die sich für ein Flüchtlingscamp engagiert und sich zusehends radikalisiert, mit dem von Innensenator Joachim Otten, der sich zur Räumung eben dieses Camps entschließt und zum Feindbild der linksextremen Aktivisten wird. Die hochaktuelle Flüchtlingsthematik wird ergänzt durch eine junge Immigrantin aus Osteuropa, die in einem Bordell arbeitet und als Musikerin Anerkennung findet. Geschickt wechselt Ursula Fricker zwischen diesen «Figuren in einem Spiel» und zeigt eine Gesellschaft, die in den «Lügen von gestern und heute» verstrickt ist. (Jörg Hüssy in Viceversa Liteatur 11, 2017)

Mehr zu Lügen von gestern und heute