La Plume de l'ours

über La Plume de l'ours von Carole Allamand

Der erste Roman der Genferin Carole Allamand gibt sich als literarisches Road Movie. Die Reise gilt dem rätselhaften Fall eines fiktiven Schweizer Schriftstellers, dessen Meisterwerke im Nordamerikanischen Exil entstanden. Die Protagonistin, eine junge Schweizer Literaturwissenschaftlerin, erlebt historische Momente (den 11. September 2001) und persönliche Dramen. Mehr als einmal läuft es einem kalt den Rücken hinunter, doch die Verbindung von Thriller und Literatur wird nicht allzu blutig. Die Autorin nimmt das Universitätsmilieu satirisch auf die Schippe, oder stellt recht bissig eine Mutter-Tochter- Beziehung dar. Ein liebevolles Porträt hingegen gilt einer Bärin, vielleicht der zweiten Heldin des Romans.

(Elisabeth Vust in Viceversa Literatur, n. 8, 2014)

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