Der Sprung

über Der Sprung von Simone Lappert

Für einen Moment hält die Welt den Atem an, danach ist nichts mehr wie davor. Auf einem Hausdach am grossen Platz steht eine Frau und droht hinunterzuspringen. Von unten schauen die Menschen hoch, versuchen die Frau zu beruhigen, rufen Schimpfworte in den Himmel oder wundern sich bloss beim Vorübergehen über das Spektakel. In Der Sprung beschreibt Simone Lappert eine kleinstädtische Szenerie mit Menschen, über die sich ein Schatten legt. Eine Reihe von ihnen begleitet der Roman über den Zeitraum von 24 Stunden hinweg. Jede dieser Figuren hat einen Knick im eigenen Lebenslauf. So entwirft Lappert aus unterschiedlichen Perspektiven ein klug orchestriertes Gesellschaftspanorama. (Beat Mazenauer in Viceversa 14, 2020)

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