Windstill

Von: Ilia Vasella

Ilia Vasella erzählt unaufgeregt und einfühlsam von einem Todesfall inmitten einer sommerlichen Urlaubsidylle. Die zufällig zusammengewürfelten Feriengäste reagieren ganz unterschiedlich auf Maries Tod, doch davon unberührt bleibt niemand. Franz ist versteinert und verliert sich in Erinnerungen, Pierre ruft den Notarzt, Stephan lenkt die Kinder ab. Dorothea denkt zurück an die vergangenen Tage, den unbeschwerten Ferienalltag, Maries Eigenheiten. Windstill ist eine verblüffend tröstliche Übung, die einen zumindest ein bisschen vorbereitet auf den nur allzu gern verdrängten Tod. (ts)

Ein heißer drückender Sommermorgen in Südfrankreich. In einem leicht verfallenen Schloss verlebt eine zusammengewürfelte Schar von Gästen entspannte Ferientage. Sie kochen gemeinsam, trinken auf der Terrasse Wein und genießen den Blick auf die blaue Bergkette in der Ferne. Dann passiert das Unfassbare: Marie stolpert und stürzt. Sie ist auf der Stelle tot. Die Anwesenden bahnen sich einen Weg durch die ersten Stunden nach ihrem Tod – Dorothea faltet Maries Wäsche, Odile setzt sich ans Klavier, Stephan f lüchtet mit den Kindern in den Garten. Bei jedem hinterlässt Maries Tod andere Spuren, bleiben andere Erinnerungen zurück. (Buchpräsentation Dörlemann Verlag)

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