Perché non scrivo con un filo d’erba
Von: Alberto Nessi
- Interlinea, Novara, 2020
2020 wurde der Tessiner Autor und Lyriker Alberto Nessi achtzig Jahre alt. Zu seinem runden Geburtstag gab die Casa della Letteratura della Svizzera italiana in Lugano eine Lyrik-Hommage an Alberto Nessi heraus (Rampe di lancio doganieri nuvole, Sottoscala). Ausserdem erschienen verschiedene Publikationen des Jubilars: der zusammen mit Hannes Binder veröffentlichte Graphic Novel Ti chiamavano Cenzín (Museo Vincenzo Vela / Casagrande) über den Bildhauer Vicenzo Vela, die Lyrikanthologie mit einigen unveröffentlichten Gedichten Perché non scrivo con un filo d’erba (Interlinea), sowie ein Tagebuch der ersten Monate der Epidemie, Corona Blues (Casagrande). Die Lyrikanthologie präsentiert als Neuheit neben jedem Gedicht eine Reproduktion des handschriftlichen Manuskripts. Corona blues vereint Notizen aus dem Alltag des Autors: die Liebe zu den Pflanzen, Lektüren, Träume, Briefwechsel mit Freunden, Besuch der Enkel. Immer bereit, die Schönheit zu besingen und die Ungerechtigkeit anzuprangern, fügt Alberto Nessi Gedichte und Überlegungen zur Ethik an und geht so über den rein persönlichen Charakter vieler Tagebücher hinaus. (ls Übers. rg)