Le Ciel est beau ici aussi
Von: Anna Felder, Übersetzung: Lisa Perotti, Silvia Ricci Lempen
- Editions Alphil, Neuchâtel, 2014
Le Ciel est beau ici aussi, die französische Übersetzung von Anna Felders Tra dove piove e non piove (Locarno, Pedrazzini, 1972) erzählt das Exil einer jungen italienischen Lehrerin in der Schweiz. Dabei kreist der Roman um die menschliche Existenz im Allgemeinen. Niemand ist je an seinem angestammten Platz, sagt genau das, was er sagen wollte, keine Liebe entspricht ihren eigenen Erwartungen. Dieses Unglück schickt uns auf die Suche nach dem Glück in einem zweifelhaften Anderswo. Doch es hat auch sein Gutes: Wir reisen mit leichtem Gepäck, lassen uns überraschen vom vorbeiziehenden Licht einiger Lebenssplitter, die im Text aufblitzen. Er ist melancholisch, manchmal ironisch, aber vor allem voller Staunen für alles was atmet, für eine fragile Welt, durchwandert von sensiblen, einsamen Menschen. (fd, Übers. rg)