Anna Felder

1937-2023

Anna Felder wurde 1937 als Tochter einer italienischen Mutter und eines Luzerner Vaters geboren. Sie wuchs in Lugano auf und besuchte dort die Schulen. Nach dem Studium der italienischen und französischen Literatur in Zürich und Paris, das sie mit einer Doktorarbeit über den italienischen Dichter Eugenio Montale abschloss, unterrichtete sie bis zu ihrer Pensionierung (1999) am Gymnasium in Aarau. Viele Jahre lang war sie für die Integration der Kinder italienischer Einwanderer in Schweizer Schulen tätig. Von den sechziger Jahren bis heute schrieb sie vier Romane, zahlreiche Erzählungen, Hörspiele und Theaterstücke. Sie wurde u. a. dreimal mit dem Schillerpreis ausgezeichnet, 1975 für La disdetta, 1982 für Nozze alte und 1998 für das Gesamtwerk, aber auch mit dem wichtigsten Preis für Schriftsteller des Kantons Aargau, dem Aargauer Literaturpreis (2004). Die Autorin lebte in Aarau und Lugano. 2018 erhielt sie den Schweizer Grand Prix Literatur des BAK. Anna Felder ist am 15. November 2023 85-jährig in Aarau gestorben.

«Les os du lac», («Ossi di lago»), in Le Passe-Muraille n°1, avril 1992. Laghi e oltre, racconti e una poesia. Con Alida Airaghi e Fabio Pusterla, Paré (Como), Lietocollelibri, 1999.

Teatro Pièces radiofonici per la RSI: Eva o l’esercizio di pensiero (1975), Tête-à-tête (1976), La chiave di riserva (1978). (i primi due sono stati trasmessi in tedesco sulla DRS.) La pièce L’accordatore (1997) è stata messa in scena in diverse città svizzere nel 1997 e 1998.