Immer ist alles schön

Von: Julia Weber

Anais und ihr Bruder Bruno sind häufig auf sich allein gestellt. Ihre Mutter Maria schläft viel – wenn sie nicht schläft, braucht sie einen Tanz, schliesst sich im Badezimmer ein, hat Männerbesuch oder raucht auf dem Balkon und trinkt Wein. Julia Weber erzählt in ihrem Debüt aus der Perspektive eines Mädchens und ihrer Mutter von einem besonderen Familienleben, von Fantasiewelten als Ausfluchtsorten, von Kindern, die erwachsen sein müssen und von den schönen und guten Dingen in einem schwierigen Leben. Mit ihrer einfachen, aber umso ausdrucksvolleren Sprache zeichnet sie ein feines Portrait einer schönen und traurigen Welt. (mk)

Immer ist alles schön
Immer ist alles schön ist ein komisch-trauriger Roman, der mit leisem Humor eine eindrückliche Geschichte erzählt: von scheiternder Lebensfreude in einer geordneten Welt und davon, wie zwei Kinder versuchen, ihre eigene Logik dagegenzusetzen. Mit Anais und Bruno fügt Julia Weber der Literatur ein zutiefst berührendes Geschwisterpaar hinzu. (Buchpräsentation Limmat)

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