Das Ende der Schonzeit
Von: Werner Rohner
- Lenos, Basel, 2014
Werner Rohner erzählt die Geschichte von Joris, einem jungen Fotografen, der 2010 nach einem längeren Aufenthalt in Wien, später in Berlin wieder nach Zürich zurückkehrt, um beim Fernsehen eine neue Stelle anzutreten. Konfrontiert mit einem Foto seines Vaters, den er nie gekannt hat, und dem frühen Tod seiner Mutter, kann er den Fragen nach seiner Herkunft nicht länger ausweichen.
In seinem Debüt gelingt es Werner Rohner, 1975 in Zürich geboren und Absolvent des Schweizerischen Literaturinstituts, die alten Fragen nach den eigenen Wurzeln zu stellen, die Sehnsucht nach geregelten (Familien-)Verhältnissen zu thematisieren, ebenso wie das Leiden, wenn diese scheitern. Gekonnt erzählt er vom Ende der Schonzeit auf verschiedenen Ebenen. (lst)