Cenere, o terra
Von: Fabio Pusterla
- Marcos y Marcos, Milano, 2018
Der achte Gedichtband von Fabio Pusterla, Cenere, o terra, kreist um die unaufhörliche Bewegung der Natur, in Gegenüberstellung mit traumatischen historischen Umwälzungen der heutigen Zeit und mit dem Generationenwechsel. Das ambivalente Bild eines Stroms, der zerstört und neu erschafft, lässt eine unversöhnliche Dialektik sprechen, die einzig in engen Beziehungen innerhalb der Familie oder der intellektuellen Gemeinschaft eine tröstliche Auflösung findet. Sie setzt die individuelle und kollektive Geschichte in Beziehung zu den langen Zeiträumen der Natur. (gv, Übers. rg)