Atlas Hotel

Von: Bruno Pellegrino, Übersetzung: Lydia Dimitrow

Der Roman Atlas Hotel des jungen Waadtländer Autoren Bruno Pellegrino beschreibt zwei Reisen. Die erste geht in Richtung Süden, nach Madagaskar. Dort versucht sich ein junger Mann, der sich vorübergehend von seiner Freundin getrennt hat, als Praktikant in einer Hilfsorganisation, bevor er die Insel als Rucksacktourist erkundet. Im zweiten Teil ist er wieder mit seiner Freundin unterwegs. Ausgehend von Moskau durchmessen die beiden mit Bahn und Flugzeug Asien, bis sie am Ende in Tokio landen und ihre Beziehung endgültig begraben. Die beiden linear erzählten Reiseberichte der Generation Facebook sind mit genauen Beobachtungen und nicht minder klugen Gedanken versetzt. (jh)

Atlas Hotel
Als Twentysomething muss man heute die Welt sehen. Ein Einsatz bei einer Hilfsorganisation führt den Erzähler in die Hauptstadt von Madagaskar. Dort erwartet ihn ein Leben abgeschottet in the middle of nowhere, ohne Freundin, ohne Facebook und im Büro wird er bestenfalls zum Kopieren abgestellt. Schockiert von der Armut und dem Chaos im Land stellt er sich bald die Frage, was er eigentlich in Madagaskar verloren hat. Bruno Pellegrino schickt seine Protagonisten ans andere Ende der Welt. Auch die Reise Moskau – Peking – Tokio, diesmal in Zweisamkeit, wird kein reiner Abenteuertrip. Die tagelange Fahrt mit der Transsi birischen Eisenbahn vermag noch in Trance zu versetzen, die asiatischen Metropolen aber erweisen sich als Monster, die das Paar überfordern, schließlich sogar zerreißen. – Ein rückhaltloser, welthaltiger erster Roman! (Buchpräsentation Rotpunkt)

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