Jede der vier langen Novellen, die durch ihre starken Helden beeindrucken, stellt in einem ihr eigenen Stil eine bestimmte Epoche dar. Vom Mittelalter des herrschaftlichen, kriegerischen «Farid Imperator» über die erdenschwere, weingetränkte, fintenreiche Geschichte eines Stallknechts zu derjenigen eines Söldners unter Franco und schließlich eines jungen Aktivisten aus Marseille: Man spürt in diesen Texten geradezu die Hitze der Steine und das Blut, das wegen einer Leidenschaft oder eines Ideals in Wallung gerät. Dabei geht es um Fragen der Eroberung, des Besitzes und der Freiheit. (Marianne Brun in Viceversa 12)