La Nuit d'avant

über «La Nuit d'avant» von Alexandre Correa

«Die meisten Wellen sind unsichtbar», warnt der Autor dieses an der Grenze zur Sciencefiction angesiedelten Romans. Dark City, eine unwirkliche Riesenstadt, verquickt im Licht Aufstrebendes mit im Schatten Verborgenem. Um die Kommunikation unter den Menschen ist es schlecht bestellt, während die Objekte alle Antworten enthalten. Und doch braucht jedes Ding seinen Platz. Die Marabunta wacht darauf, dass das Gleichgewicht gewahrt bleibt. Sie tötet, wenn es nötig ist. So werden zwei Leichen gefunden.
Vier sentenziöse Kapitel mit apokalyptischem Einschlag alternieren die todbringende Worte der Marabunta mit kurzen Beschreibungen der Gleichgültigkeit der Menge und mit den Ermittlungen des Inspektors, der mit den Dingen und den Toten in Verbindung steht. Er enthüllt schliesslich die efüllte Liebe, die zwei menschliche Wesen erfasst hat, und die das heilige Gleichgewicht erschütterte. (Marianne Brun, trad. rg)

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