Inventaire des lieux

über «Inventaire des lieux» von Laurence Boissier

In Inventaire des lieux erkundet Laurence Boissier die Gebrauchsformen des Raumes, vom Hotelzimmer zum Tanzparkett, vom Abgrund zum Gehsteig. Mit dem ihr eigenen trockenen Humor betrachtet sie jeden Ort zuerst auf allgemeiner Ebene, bevor sie auf das Spezielle der persönlichen Erfahrung zu sprechen kommt. Dabei folgt sie einer schwankenden Logik, auf Abwegen entlang den Unzulänglichkeiten des Lebens, seiner Wünsche und Ängste. Das witzige und berührende Buch lässt gleichzeitig eine fiktionale Autobiografie erstehen, in der die Literatur als Emanzipationskraft wirkt. (Nathalie Garbely, siehe Fokus «Inventaire des lieux et Rue des Gares et autres lieux rêvés. Deux volets d'un même dialogue littéraire» und Kurzkritiken in Viceversa Littérature 11, 2017)

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