Die Marschallin

über Die Marschallin von Zora del Buono

Die 1897 in Bovec (Slowenien) geborene Zora Ostan, eine energische Frau und glühende Verehrerin des »Marschalls« Tito, lebte mit ihrem Mann, dem Radiologen Pietro Del Buono, und den drei Söhnen in einem herrschaftlichen Haus in Bari. Wurde sie wegen ihrer Überzeugungen oder wegen ihres schwierigen Charakters 1980 im Altersheim von Nova Gorica umgebracht? Und weshalb starben fünf Familienmitglieder, darunter ihr jüngster Sohn, der Vater der Autorin, viel zu früh im Strassenverkehr? Mit Witz und Verve, mit starken Bildern, lebhaften Szenen und gut recherchierten historischen Begebenheiten zeichnet Zora del Buono eine Familiengeschichte zwischen Italien, Deutschland, Österreich und Slowenien von 1919 bis 1948. Es folgt ein Schlussmonolog der eindrücklichen, zuletzt aber verbitterten »Marschallin« in ihrem Todesjahr. (Ruth Gantert in Viceversa 15, 2021)

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