Der Boden unter den Füßen

über «Der Boden unter den Füßen» von Christoph Keller

Eine der Brücken, die der Erzähler mit seinem Zwillingsbruder Leo gebaut hat, ist eingestürzt und hat elf Menschen und einen Hund in den Tod gerissen. Seither weigert sich Lion, weitere Brücken zu bauen, und streift stattdessen durch seinen immer größer werdenden Garten, in dem ihm Menschen und Tiere begegnen, vom Nachbarjungen Andri und dem kurdischen Gärtner Sarhat über ein wild gewordenes Eichhörnchen bis zu einem Bären. »Fantasie« heißt dieses Buch im Untertitel, das ausgehend von realistischen Elementen und Naturbeschreibungen den Leserinnen und Lesern immer rasanter den Boden unter den Füßen wegzieht. (Ruth Gantert in Viceversa 14, 2020)

Mehr zu «Der Boden unter den Füßen»