Crever l'écran

über Crever l'écran von Thierry Raboud

Der Journalist und Künstler Thierry Raboud widmet seine erste Gedichtsammlung der digitalen Revolution, genauer gesagt der Wahrnehmung des Ich in einer immer vielgestaltigeren virtuellen Welt. Crever l’écran zeugt von grossem Talent; in reichhaltiger und doch schlanker Sprache erweist sich der Band als die Geschichte einer Verwandlung, einer Verflüssigung des Ich. Raboud überzeugt, indem er sich ohne Moralismus mit einigen der dringendsten Fragen der heutigen Welt konfrontiert. Eine äusserst empfehlenswerte poetische Erfahrung. (Aurélien Maignant in Viceversa 14, 2020. Übersetzung Ruth Gantert)

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