42 Grad

über 42 Grad von Viola Rohner

Mit einem toten Meerschweinchen beginnt die erste der neun Erzählungen, deren letzte mit dem Bild eines toten Hundes endet. Der Tod ist allgegenwärtig in dem sorgfältig komponierten Band, der Menschen in schwierigen Familien- und Paarbeziehungen zu Hause oder in fernen Ländern aufeinandertreffen und sich wieder trennen lässt. Dabei überzeugt die Erzählweise immer wieder mit gut beobachteten Beschreibungen scheinbar nebensächlicher Einzelheiten. Besonders eindrücklich geschieht dies auf einer Halloween-Party, zu der die Expat Melissa mit Mann und Kindern eingeladen ist. Subtil und rätselhaft bricht das reale Böse ins gespielte Grauen ein. (Ruth Gantert in Viceversa Literatur 13)

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