La parole d’autrui comme impulsion pour écrire

«Ville bavarde» de Guillaume Rihs, «Au village» du collectif Caractères mobiles et «Vivants» de Francine Wohnlich

Drei kürzlich erschienene Bücher verbindet eine Gemeinsamkeit: Alle drei gründen auf einer je eigenen Beziehung zum gesprochenen Wort der Anderen. Guillaume Rihs’ Ville Bavarde besteht aus Gesprächen, die im öffentlichen Raum aufgeschnappt wurden. Die Autoren des Kollektivs Caractères mobiles versammeln in Au village Texte, die sie während eines Schreibaufenthalts in Montricher (VD) im Auftrag der Dorfbewohner verfassten. Francine Wohnlichs gibt in Vivants Gespräche mit unbekannten Personen wieder. Spiegelbilder unserer Zeit, Streiflichter auf die Umstände, in denen das Schreiben seine Bedeutung erhält, überraschende und berührende Auseinandersetzungen – in seiner Vielstimmigkeit wird jedes dieser besonderen Werke zum Roman. (cg, Übers. rg)