« C’était dit en langage d’oiseau »: Karelle Ménine, «La vie en zigzag. Faire histoire de nos histoires»
La Baconnière, 2025
Es handelt sich um Archive «aus dem Privatbestand», um «Ich-Dokumente» aus anonymer Quelle, aus dem Volk, oder aus jeder Lebensform, die eine Spur ihrer Existenz hinterlassen hat – oder ihres Verschwindens. In achtzehn Dokumenten (Gesang, Meteorit, Zeugnis einer Deportation, Effekte einer Gefangenen…) und ebenso vielen Begegnungen, von Sarajevo über Toulouse und Rouen nach Neapel, durch die Jahrhunderte, die ein gegenwärtiger Blick vereint. Die belesene Autorin stellt in präziser, so poetischer wie politischer Sprache die Frage: Wo liegt unserer Würde? Grosszügig öffnet sie einen fragilen Ausweg «für uns, seltsame menschliche Spezies, verloren zwischen Gedächtnisverlust und Geschichten.» (pp Übers. rg)