Joël Dicker et le buzz médiatique
Revue de presse de La Vérité sur l'Affaire Harry Quebert
Nach dem Grossen Preis der Académie française hätte der Genfer Joël Dicker fast auch den Goncourt-Preis bekommen für seinen zweiten Roman La Vérité sur l’Affaire Harry Quebert (l’Âge d’homme/de Fallois 2012). Das 670 Seiten schwere Buch des siebenundzwanzigjährigen Juristen ist ein Bestseller, dessen Übersetzungsrechte bereits über 25 Verlage erworben haben (darunter der Piper Verlag für über 200 000 Euro). Die Kritiker sind geteilter Meinung: Die einen begeistern sich für diesen «virtuosen Thriller» und beschwören gar «eine neue Ära [...] für die Literaturszene der Westschweiz» (Lisbeth Koutchoumoff in Le Temps), die andern finden die Schreibweise konventionell, die Dialoge oberflächlich und die Personen reine Komparsen. Wir warten gespannt auf die Fortsetzung des Falles Joël Dicker. (rg)