Das Buch in neuen Umschlägen

Hybride Buchprojekte im Spannungsfeld von analog und digital

Die Seitenzahl ist noch immer die massgebende Einheit für literarische Publikationen. Tatsächlich gibt es gute Argumente für das gedruckte Buch, doch die Konkurrenz durch Kilo- und Megabyte wächst. Mag die Blütezeit der eigentlichen «Hyperfiction» vorüber sein, so belegen neue Publikationen dennoch, dass es grosse Spielräume gibt für digitale und hybride Buchprojekte. Die edition taberna kritika hat eine Nische für literarische Experimente gefunden. Michail Schischkin und Urs Richle erproben in ihren Projekten das Zusammenspiel von Print und neuen Medien, nicht zuletzt auch, um sich so dem herkömmlichen Verlagswesen zu entziehen. (bm)