Wünsche
Von: Judith Kuckart
- DuMont, Köln, 2013
Wünsche heisst das Warenhaus, das Friedrich und seine Schwester Meret geerbt haben. Wünsche hat Vera keine konkreten, als sie am Silvestermorgen ein Flugticket nach London kauft und Ehemann und Sohn zu Hause zurücklässt. Dieses eine Mal denkt sie nur an sich. Die Silvesterfeier findet statt, wie jedes Jahr, die Leute in der Kleinstadt kennen sich, mögen sich oder auch nicht, sind in irgendeiner Form miteinander verbunden. Ihre Geschichten führen zurück in die Kindheits- und Jugendjahre, decken Liebschaften auf, bringen Ungereimtheiten an den Tag. Das Eintauchen in den Roman wird zu einem grossen und lustvollen Gewinn. (lst)