Wir kennen uns doch kaum
Von: Max Küng
- Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, 2015
Max Küngs Kolumnen im «Tages Anzeiger Magazin» sind Kult. Jetzt schreibt der Reporter und Kolumnist seinen ersten Roman: eine Liebesgeschichte, seine Liebesgeschichte. Wir kennen uns doch kaum erzählt, wie Küng (genannt Moritz) seine Frau (Meta) kennen und lieben lernt – per E-Mail und SMS, vorerst ohne sie persönlich zu treffen. Die langsame Annäherung zwischen den beiden ist im typischen Küng-Stil erzählt – nüchtern, prägnant und direkt. Weniger fesselnd sind hingegen die Alltagszenen mit dem Freund Klumpen und andern Saufkumpanen – auf diese mühsamen Umwege würde man in der Fortsetzung gerne verzichten. (th)