Was kann einer allein gegen Zen Buddhisten

Von: Mani Matter

Als Mani Matter im November 1972, erst 36 Jahre alt, bei einem Autounfall tragisch ums Leben kam, hinterliess er ein Opernlibretto mit dem Titel «Der Unfall». Erstmals findet es sich abgedruckt in einem Band mit Texten aus dem Nachlass. Bereits seine Überschrift lässt den feinen Witz Matters erkennen: «Was kann einer allein gegen Zen Buddhisten». Die Vielfalt der mal brillanten, mal interessanten, nicht immer ganz ausgefeilten Texte rückt nochmals einen Autor ins Blickfeld, der weit mehr war als ein Liedermacher. Mani Matter war ein ebenso wacher wie präziser Beobachter der Schweiz und ein auch mit sich selbst sehr strenger Autor. (bm)

Was kann einer allein gegen Zen Buddhisten
In den Kellerräumen des Schweizerischen Literaturarchivs liegen, geordnet in vielen grauen Archivschachteln, die Texte aus dem Nachlass Mani Matters. Bei der Sichtung wird deutlich, dass die Bezeichnung ‹Chansonnier› für ihn zu kurz greift. Dieser Band mit Unveröffentlichtem aus dem Nachlass von Mani Matter zeigt die Breite seines Schaffens. Nach literarischen Gattungen geordnet gibt die Sammlung Einblick in Mani Matters frühe Texte, zeigt seinen Drang zu formulieren und seine Liebe zur Sprache und zur Philosophie, die seinem ganzen Werk zu Grunde liegt, und überall zu Tage tritt, ob in alltäglichen oder politischen Überlegungen, ob in Gedichten oder im Bühnenstück ‹Der Unfall›. (Buchpräsentation Zytglogge)

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