Waldleute
Von: Eleonore Frey
- Engeler, Schupfart, 2018
Eine Gruppe von Menschen geht zusammen in den Wald, um zu sterben. Im Wald verlieren die «Waldleute» ihre Namen, ihre Individualität und werden zu einem Kollektiv. Geführt von einem Waldhüter dringen sie immer tiefer in den Wald ein – einige bleiben dort für immer. Eleonore Frey präsentiert in ihrem neusten Buch ein überraschendes Setting: der Wald als ausgedehnte Metapher für den Tod. Ohne Berührungsängste erzählt sie von den sterbenden Menschen. Die Erzählung bleibt jedoch allzu statisch, sie geht das das Thema zu distanziert an und vermag so keinen Sog zu entwickeln. (mk)