Waldinneres

Von: Mónica Subietas, Übersetzung: Lisa Grüneisen

Das Thema Raubkunst bewegt seit einigen Jahren die Öffentlichkeit weit über die Kunstszene hinaus, speziell auch in Zürich. Im Roman Waldinneres bricht hier ein Streit auf um ein Bild, das ein jüdischer Flüchtling vor achtzig Jahren aus Linz rettete und das unter mysteriösen Umständen in Zürich wieder auftaucht. Mónica Subietas nimmt ein frühes Bild von Gustav Klimt zum Anlass für eine Geschichte um Freundschaft, Liebe und böse Absichten. (bm)

Eine Flucht vor den Nazis und ein Geheimnis, das bis in die Gegenwart reicht. Ein jüdischer Kunstsammler rettet sich mit Fluchthelfern vor den Nazis in die Schweiz, doch seine Spur verliert sich im Dickicht eines Waldes. Zurück bleibt nur sein Gehstock, darin eingerollt ein kleines Gemälde. Siebzig Jahre später betritt Gottfried Messmer das Foyer einer Bank in Zürich. Im Schliessfach seines Vaters findet er einen echten Klimt. Wie kam sein Vater an dieses Bild? Und wo ist sein wahrer Besitzer? Gottfried muss sich einem Familiengeheimnis stellen, das weit in die Geschichte seines Landes zurückreicht. Mónica Subietas‘ bewegender Roman *Waldinneres* erzählt von Liebe, Freundschaft und Verrat, von finsteren Zeiten und glücklichen Tagen. (S. Fischer Verlag)

Mehr zu Waldinneres

Mehr zu Mónica Subietas

Mehr zu Lisa Grüneisen