Un toit
Von: Bernard Utz
- Éditions d'autre part, Genève, 2020
Nach dem Tod seiner Frau hat Joseph Angst, sie zu vergessen; er weigert sich, den Verlust hinzunehmen. Da entschliesst er sich, ihr Andenken lebendig zu halten, indem er Anfang Herbst ein kleines Haus auf dem Land baut, in dem alle Bücher der Verstorbenen Platz finden sollen. An den Abenden nach der körperlichen Anstrengung wählt er einen Roman aus ihrer Bibliothek und liest ihn auf der Suche nach Spuren ihrer Existenz – Eselsohren, Randnotizen, gewelltes Papier... Bernard Utz’ Romanerstling Un toit kreist in feinsinnigem Stil und in berührender Weise um Fragen der Liebe, des Todes und der Lektüre. (alp, Übers. rg)