Un ciel provisoire

Von: Prisca Agustoni

Eine «neue Art» finden, die Welt zu «bewohnen», eine neue Weise, sich mit seinen Gespenstern und Mehrfachidentitäten einzurichten; dem Schrecken und der Angst vor dem Tod ein Schnippchen schlagen, um sich wieder ganz lebendig – und frei – zu fühlen: Dies sind einige Aspekte der Suche, auf die sich Prisca Agustoni in ihrem zweiten auf Französisch verfassten Band begibt. Dabei sind Aussparung, Wiederholungen und langsame Steigerung wichtige Stilmittel, mehr noch als das Aufrauhen der Sprache, angekündigt durch Ausdrücke wie «die Wörter aneinander reiben». Un ciel provisoire liest sich wie eine Versöhnungsgeschichte, die im Pflanzlichen wurzelt. (ng, Übers. rg)

Un ciel provisoire
Il plane dans les poèmes et les proses poétiques d’_Un Ciel provisoire_ une menace sourde. (...) Aucune voie de salut, pas d’espoir de vie éternelle ou de protection par une divinité tutélaire bienveillante. Le ciel ne peut être autre chose que provisoire et le paradis à jamais perdu. (extrait de la préface de Silvia Härri)