Tu es la sœur que je choisis
Von: Mary Anna Barbey, Sylvie Blondel, Laurence Boissier, Anne Bottani-Zuber, Anne Brécart, Céline Cerny, Melanie Chappuis, Odile Cornuz, Sabine Dormond, Carole Dubuis, Chloé Falcy, Marianne Enckell, Heike Fiedler, Ursula Gaillard, Claire Genoux, Marie-Claire Gross, Marie-Christine Horn, Nadine Mabille, Annik Mahaim, Anne Pitteloud, Amélie Plume, Silvia Ricci Lempen, Mélanie Richoz, Antoinette Rychner, Marina Salzmann, Isabelle Sbrissa, Aude Seigne, Lolvé Tillmanns, Laurence Verrey, Fanny Wobmann, Rachel Zufferey
- Éditions d'en bas/Le Courrier, Lausanne, 2019
Fast vierzig Frauen schrieben und zeichneten für den anlässlich des Frauenstreiks 2019 entstandenen Sammelband Tu es la sœur que je choisis, in dem es um die Geschlechterdiskrimination geht. Verschiedene Textsorten – Berichte, Kurzgeschichten, Autofiktion, Theater, Lyrik - hinterfragen gesellschaftliche Normen, Konventionen oder Verbote. Dass sich dabei oft Zitate und Anspielungen auf andere Texte finden, zeigt auf, wie sehr der Feminismus sich gegen vorgefasste Wertsysteme stellt. Wiederkehrende Themen sind Mutterschaft, sexuelle Freiheit, Rechtsstatus, Berufstätigkeit, Kreativität, Arbeitsteilung, Gewalt und Aktivismus. Tu es la sœur que je choisis ruft dazu auf, die eigenen Rechte wahrzunehmen, sich gegen ihre Missachtung aufzulehnen und zu handeln. (Claudine Gaetzi in Viceversa 14, 2020. Übersetzung von Ruth Gantert)