Tropique poing levé

Von: Laurent Enet

In seinem Erstling evoziert Laurent Enet in poetischer Prosa zum grossen Teil verlorene Reiche. Wie die Grenzen dieser Reiche – von denen man vielleicht nur geträumt hat – schwer fassbar sind, so lässt sich auch dieser Text mit seinen unerwarteten Wendungen nicht mit einem literarischen Genre umschreiben: Historische Chronik, Erzählung oder Reiseführer in einem, trägt er auch märchenhafte Züge, lässt an eine politische Fabel, eine anthropologische Studie oder philosophische Überlegungen denken. Gleichzeitig gibt er sich wie eine innere Reise durch unsere Zweifel, unsere Hoffnung, unser Sehnen nach einer anderen Welt. (cg Übers. rg)

La métamorphose est un sport éreintant. Chacun le pratique pourtant. On le cultive, on le développe, on en étend la matière subtile. Il faut sans cesse lutter, inventer, se faire autre que soi-même. Là est le salut, explique-t-on un jour au voyageur. Vous devriez pratiquer. Et puis, sait-on toujours bien qui l’on est ? (Desciptif du livre, Cheyne Editeur)

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