Sull'acqua
Von: Elena Spoerl-Vögtli
- Alla chiara fonte, Viganello-Lugano, 2016
Nach den Gedichtbänden Coriandoli, Mikado und Finestre (letzterer zweisprachig bei Limmat Verlag erschienen, ins Deutsche übersetzt von Janine Zumstein) veröffentlicht die Tessiner Dichterin Elena Spoerl den Band Sull’acqua. Die ständige Präsenz des Wassers bildet nicht nur den Hintergrund der Gedichte, es ist auch das Element, mit dem sich das lyrische Ich identifiziert. Das Wasser bewirkt Sinneseindrücke, die an eine vorgeburtliche Zeit denken lassen; man schaukelt auf ihm «wie ein gleitender Vogel». Mit einfachen Worten und klaren Bildern loten die Gedichte Grenzen und Ränder aus, nicht nur zwischen Wasser und Luft, sondern auch zwischen hier und dort, «zwischen heimisch und unermesslich anderswo». (ap, trad. rg)