Schlafgänger

Von: Dorothee Elmiger

Schlafgänger ist ein Buch über Gespenster, utopische Ideale und vor allem über Grenzen. Ein Chor von Stimmen spricht miteinander und durcheinander, um Erfahrungen übers Ein- und Auswandern auszutauschen. Die Erzählenden sind weit gereist, nach Kalifornien, oder rings ums Zimmer herum. In ihren Reden erscheint die Aussenwelt wie durch einen Filter, der in der Unschärfe das Muster erkennbar macht. Dorothee Elmiger demonstriert in ihrem zweiten Buch eine feine Empfindung für Klang und Komposition. Sie spürt ein kollektives Unbehagen auf und übersetzt es subtil in eine Sprache, die ebenso poetisch wie politisch ist. (bm)

Schlafgänger
> An anderer Stelle, fuhr der Student fort        und zog einen Zettel zwischen den Buchseiten hervor   werden die Schlafgänger als _flüchtige Existenzen_ bezeichnet,        auf die stets das Augenmerk der Polizei gerichtet war. (Dorothee Elmiger, _Schlafgänger_, DuMont, 2014)

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