Reconnaissances

Von: Catherine Safonoff

In fünfundzwanzig kurzen Kapiteln bezeugt Catherine Safonoff ihre Dankbarkeit gegenüber geliebten Menschen und begibt sich auf Erkundungsreise in die Vergangenheit, nicht nur ins Gebiet der Erinnerung, sondern auch in dasjenige des Schreibens. Wie in all ihren Büchern schreibt sie ihrem Leben nach. In Reconnaissances wirft sie einen Blick zurück auf ihre ersten Romane und erinnert sich an die Umstände, unter denen sie entstanden sind. Dabei wird klar, dass die Zeit des Schreibens auch eine Zeit des Lebens ist, dass alles miteinander verwoben ist, neu gelesen und neu interpretiert werden kann. Die Autorin tut es mit zu wenig Nachsicht für sich selbst und mit enormer Grosszügigkeit für andere. (cg Übers. rg)

En vingt-cinq brefs tableaux, une auteure parcourt sa vie, prenant pour repères ses propres livres. Elle récrit son vécu, le change et le renouvelle, apporte aux heures sombres des touches claires. Elle joue. Une écriture réfléchie, tendue, qui s’interroge sur les liens parentaux ou passionnels, faillibles, parfois douloureux. *Reconnaissances* est une reconnaissance de dette. Dette envers les lieux et les êtres propices, envers la chance aux multiples visages, dette infinie envers le vivant. (Editions Zoé)