Plaine des héros
Von: Yves Laplace
- Fayard, Paris, 2015
Yves Laplace widmet seinen Roman Plaine des héros Geoges Oltramare, einem Vertreter der Genfer Rechtsextremen der dreissiger Jahre und dem, was von dieser Figur in der kollektiven Vorstellung der Region geblieben ist. Der dialogische Text spielt mit den Grenzen zwischen Ralität und Fiktion und überlässt das Wort den Erinnerungen des Neffen und «Wahlsohns» von Oltramare, Grégoire Dunant, den der Erzähler zufällig trifft. Durch die private Konstellation einer speziell komplexen Familiengeschichte, im Spannungsfeld zwischen persönlichen Beziehungen und politischen Ansichten, zwischen Ungesagtem und Erinnertem, wird der Geschichte von Georges Oltramare und seiner Erbschaft nachgespürt. (ng, Übers. rg)