Pipes de terre et pipes de porcelaine.

Von: Madeleine Lamouille, Luc Weibel

Madeleine Lamouille (1907-1993) ist in äusserster Armut aufgewachsen. Als Jugendliche arbeitete sie zuerst in einer französischen Textilfabrik und dann als Zimmermädchen bei Westschweizer Familien der Aristokratie und des Grossbürgertums. Ihre Erinnerungen erzählte sie Luc Weibel, einem Enkel früherer Arbeitgeber, der sie aufzeichnete und redigierte. Ihr Bericht wurde von Klara Obermüller auf Deutsch übersetzt und erschien 1980 bei Benziger / Ex Libris in der ch Reihe. Er zeugt von der immensen Kluft zwischen den Ärmsten und den Reichen, einer Kluft, die in anderer Form auch heute noch existiert. Madeleine sollte das erlittene Leid nie vergessen. Was sie durchmachen musste, erzählt sie ohne Groll, und zeigt gerade darin ihre Charakterstärke. (cg Übers. rg)

Ce livre biographique met en lumière les conditions de travail des domestiques dans les années 1930, tout en racontant la vie aristocratique et bourgeoise du point de vue du personnel de maison. La description des «pipes de porcelaine», la classe dominante, et des «pipes de terre», la classe asservie, dresse un panorama de la société de l'époque. (Présentation du livre, éditions Zoé)

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