Partita

Von: Gertrud Leutenegger

Gertrud Leuteneggers Aufzeichnungen haben ihr literarisches Schreiben seit Mitte der 1970er-Jahre begleitet. Als eine Folge von Variationen werfen sie ein Licht auf den Schreibprozess und die Frage, welche Erkenntnisse das literarische Schreiben ihr ermöglicht. Das Verhältnis von schreibendem Ich, Figuren, Zeit und Raum, das sich herauskristallisiert, ist ein unscharfes, oszillierendes. Dabei scheint sie sich bei allen Unsicherheiten, bei allem Schmerzhaften und Schwierigen in einer letztlich sinnvollen Welt aufgehoben zu wissen, in der Erkenntnisse möglich sind. Die Autorin vergleicht ihre Notate mit einem seiltänzerischen Akt und mit einem Verbrennen an der Grenze des Sagbaren, über das die poetische Sprache hinauszuweisen vermag. (vb)

In diesen kurzen Notaten, entstanden über mehrere Jahre, reflektiert Gertrud Leutenegger über das Schreiben. Oft sind es Maximen, dann wieder kleine Beobachtungen, bisweilen auch Ausrufe des Erstaunens über sich selbst. Eine Poetik so präzise, lebendig und lyrisch wie Leuteneggers Prosa. (Nimbus Kunst und Bücher)

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