Pardon pour l'Amérique
Von: Philippe Rahmy
- La Table ronde (coll. «Vermillon»), Paris, 2018
Eine Revanche für die lange Jahre währende Unbeweglichkeit, die ihm von der Glasknochenkrankheit aufgezwungen wurde, die Auseinandersetzung mit der Realität eines Landes und die Begegnung mit Menschen, die zu Unrecht im Gefängnis, unter schlechten Arbeitsbedingungen oder mit gesundheitlichen Problemen leben – dies alles bewegte Philippe Rahmy, seine in Pardon pour l'Amérique berichtete Reise zu unternehmen. Einfühlsam und sprachlich dicht erzählt er diese intensive Erfahrung und hinterfragt dabei die Kraft der Literatur, die seiner Meinung nach notwendigerweise in der Realität verwurzelt sein muss und die es ermöglicht, sich von der Welt zu lösen, denjenigen eine Stimme zu geben, denen sie versagt ist und sich intensiv lebendig zu fühlen. (cg, Übers. rg)