Ogrorog

Von: Alexandre Friederich

Alexandre Friederich (1965), Autor von Theater- und Prosastücken, fügt mit _Ogrorog _das neulich bei den Editions sauvages erschienen ist, der Serie _Etapes _ein neues Werk hinzu. Diese Serie besteht aus Texten, die Philosophie und Fiktion miteinander verquicken, und wurde im Jahr 2006 mit Trois divagations sur le mont Arto (Editions Harpo & Héros-Limite) eröffnet. Der Erzähler fährt mit dem Fahrrad von einer Ortschaft im Departement Ain los, um sich sieben Tage später mit einem Freund im südfranzösischen Gers zu treffen und ihm beim Umzug seines Hauses zu helfen. Diese Expedition wird, je nach Begegnung, den Erzähler dazu führen, sich Gedanken über die zunehmende Urbanisierung und Zersiedlung des Landes zum Schaden des Waldes zu machen. Entscheidendes Ziel wird dabei die Auseinandersetzung mit Letzterem: "Den Wald sehen. Sehen, wo er ist. Ob er ist." Dieses Wiedersehen, abgesehen von ein paar Zwischenfällen, wird sich günstig auf die Enthüllung des eigenen Leidens auswirken, welches ihm dank der Anziehungskraft der Bäume und des Waldes vertrauter geworden ist.

(bs, Übersetzung von ja)

Ogrorog