Oder?

Von: Judith Keller

Judith Kellers Roman Oder? ist Buch ohne Plot und ohne Anfang oder Ende. Die Hauptfigur Alice Kneter und ihre Freundin Charli schlagen sich eine Nacht um die Ohren, denken sich Geschichten aus, fragen nach dem Vater von Alice und verstricken sich dabei in den Möglichkeiten des Erzählens. Die Autorin erzeugt daraus eine potentielle Literatur, die komisch ist und reich an Finten. Sie verspricht kein wohliges Leseerlebnis für Regenwetter oder am Strand, Oder? ist ein Buch, das sich bei der Lektüre permanent verwandelt und in alle Richtungen entwickelt. (bm)

Alice Kneter und Charli Uetz haben ein Problem: Sie sind schlecht verzählt. Also nehmen die beiden schwierigen Töchter das Heft selbst in die Hand und begeben sich auf die Suche nach ihrem Autor. *Oder?* ist das Logbuch einer seltsamen Reise, die von den Luchswiesen über den Peloponnes und wieder zurück in die Fantasiewelt Oerlikon führt. Auf ihrer Reise lernen Alice und Charli viele neue Freunde kennen: Die Punkfrau und den Punkmann, den Detektiv Alabanda und die Sängerin Fernanda, den geheimnisvollen Baron Nöldi, die Gregorios und einen Kondukteur, wo etwas melancholisch ist. Es gibt auch einen Kellner! Und irgendwann, irgendwann werden sie ihn finden. Und dann brätschts. *Oder?*, Judith Kellers erster Roman, balanciert souverän auf der Grenze zwischen Nouveau Roman und Sesamstrasse. (Buchpräsentation Der gesunde Menschenversand)

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