Nino

Von: Yvonne Eisenring

Nino ist ein typischer Vertreter seiner Generation: Er lässt sich durch sein Leben treiben, immer darauf bedacht, sich alle Möglichkeiten offen zu halten. Durch eine Verkettung von Geschehnissen entscheidet er sich dazu, nach New York zu ziehen. Dort trifft er auf Evi, die ihr Geld mit dubiosen Coachings verdient. Obwohl Nino an nichts anderes als den Zufall glaubt, beeinflusst ihn Evi mit ihren Methoden, die so simpel wie effizient sind — mit weitreichenden Folgen. Nino und der Wunsch nach mehr ist eine unterhaltsame Lektüre mit eher schablonenhaften Figuren, die sich bestens als Mini-Serie verfilmen liesse. (ts)

Nino Viamonte ist immer auf dem Sprung und gleichzeitig latent schwermütig. Sein Leben ist geprägt von Sex, Sehnsucht und der Suche nach mehr Sinn. Getrieben von der Angst, durchschnittlich zu sein, und gejagt von der persönlichen Scham, flüchtet er nach New York. *Nino* erzählt die Geschichte einer Generation, die den Glauben an die Welt verloren, aber die Hoffnung auf Wunder nie aufgegeben hat. Durch eine aussergewöhnliche Erzählperspektive wird die Realität und das Erlebte auf unterschiedliche Weise wahrgenommen. Brandaktuell und mit pointiertem Blick auf die moderne Spiritualität, die in der heutigen Welt Hochkonjunktur feiert, widmet sich Yvonne Eisenrings Debütroman der Frage, ob wir für unser eigenes Glück verantwortlich sind oder alles einem höheren Sinn zuzuschreiben ist. (Verlag sechsundzwanzig)

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