Mémoire d'une forêt
Von: Antoine Rubin
- Torticolis et frères, La Chaux-de-Fonds, 2020
Für seinen Master in Anthropologie beschäftigte sich Antoine Rubin mit Menschen, die fast autarkisch im Wald leben. Er selbst lebte mehrere Jahre lang in einem besetzten Haus. Diese Erfahrungen setzt er Fiktion um, die berührt und interessiert, da sie auf glaubwürdige Art wenig bekannte soziale Gegebenheiten aufdeckt. Die Hauptperson, Elias, hat sein Studium beendet und findet keine Arbeit. Seine Begegnung mit einem Mann, der im Wald wohnt – eine Lebensweise, die ihn fasziniert – lässt ihn verstehen, wie man zu einer solchen Entscheidung kommen kann und ermessen, was sie mit sich bringt. Ein Roman, der zum Nachdenken über unsere Lebensweise anregt. (cg Übers. rg)