Lucifer

Von: Gion Mathias Cavelty

Um nichts anderes als die ultimative Erleuchtung geht es in *LUCIFER*. Doch Licht ist nicht nur Licht. Licht kann äusserst gefährliche Formen annehmen. Zu Lebzeiten – und danach. Das muss auch der Held des Romans erfahren: Ard de Saint Martin, Tempelritter im 12. Jahrhundert. Von Jerusalem aus macht er sich auf, eine ganz neue Welt zu entdecken: Amerika. Doch was er im Gepäck hat, ist nicht Licht, sondern die totale Finsternis. Trotz allem entpuppt sich das als Glücksfall. In seinen neunten Roman *LUCIFER* lässt Gion Mathias Cavelty die Erkenntnisse und Erfahrungen seiner zwölfjährigen Laufbahn als Freimaurer einfliessen. Diese sind zum Teil haarsträubend und komisch; tatsächlich aber auch tiefgehend und horizonterweiternd. Wenn man denn vor allem zwischen den Zeilen zu lesen weiss. Dort, wo alles schön weiss ist. Denn *LUCIFER* stellt auf verschlungene Art das Gegenstück zu seinem Vorgängerwerk *Innozenz* dar, das wortwörtlich dunkelste Buch aller Zeiten, das in 22 schwarzen Seiten endete. Wer Augen zu lesen hat, wende seinen Blick nun ab! Die Erleuchtung ist da! (lectorbooks)