L'Ombre d'Hélène
Von: Pierre-Alain Tâche
- Zoé, Carouge-Genève, 2015
In L’Ombre d’Hélène begibt sich Pierre-Alain Tâche auf eine von Gedichten gefolgte innere Suche, in der er sich Gedanken über seinen Antrieb zum Schreiben macht. Er spürt dem Ursprung seines lyrischen Schaffens nach und gelangt dabei zu Leseeindrücken, die ein Roman von Pierre Jean Jouve und dessen Figur Hélène in ihm hinterliessen. Hélène wird zu einer ständigen Inspirationsquelle, zu einem Mythos, einem Symbol. Doch im Ausdruck eines höheren Strebens fällt Tâche in eine sehr männlich bestimmte Künstlertradition, in der die ehebrecherische Geliebte zur «Vestalin» des kreativen Feuers wird. Was bleibt, ist eine hybride Form, mit einem reichen Schatz an intertextuellen Dialogen. (ng, Übers. rg)