Les Neiges de Damas
Von: Aude Seigne
- Zoé, Carouge-Genève, 2015
Eine junge Archäologiestudentin verbringt einen Forschungsaufenthalt in Syrien und durchlebt in der Stadt Damaskus eine Existenzkrise. Einige Jahre später bricht der Syrien-Krieg aus und konfrontiert sie auf schmerzhafte Weise mit ihren Erinnerungen. Nach dem vielbeachteten Prosaerstling Chroniques d’un occident nomade (2011) befasst sich die dreissigjährige Genferin Aude Seigne anhand einer Autofiktion mit der Beziehung zwischen Reise und Ichfindung. Ihr zweiter Roman erzählt den Verlust der jugendlichen Illusionen, der mit dem Sturm der Geschichte zusammenfällt. Im Wechselspiel zwischen Privatsphäre und Politik widerspiegelt Les Neiges de Damas («Schnee von Damaskus», N.d.Ü.) eine innere Suche in einem fragilen Umfeld. (msk, Übers. rg)