L'enlèvement de Sarah Popp
Von: Rose-Marie Pagnard
- Zoé, Genève, 2024
Als sich ihre Reise mit Schriftstellerkolleginnen und -kollegen durch Litauen dem Ende zu neigt, wird Sarah Popp von einem ehemaligen Nachbarn, den sie seit vierzig Jahren nicht gesehen hat, entführt. Er möchte sie dazu zwingen, über die vergangenen Ungerechtigkeiten zu schreiben, unter denen sie beide gelitten haben. Es beginnt eine abenteuerliche Reise durch verschneite Wälder zu einer abgelegenen Datscha. In diesem Szenario zeichnet sich eine ästhetische Stellungnahme ab: Die Fiktion ist eine einzigartige, reichhaltige Weise, über reale Ereignisse zu sprechen. Was Sarah Popp erlebt hat, ist in ihr eingeschrieben, und indem sie ihrer Vorstellungskraft freien Lauf lässt, wird ihr Text es mit einem ihr eigenen Zauber enthalten. (cg Übers. rg)