Leben ist ein unregelmäßiges Verb

Von: Rolf Lappert

Von 1968 bis 2018 verfolgt Rolf Lappert die episodenreichen Lebensläufe von vier Protagonisten, die sich als Zwölfjährige aus einer abseitigen Landkommune in die Gesellschaft ausserhalb versetzt sehen und als heutige «Kaspar Hausers im Scheinwerferlicht» der Massenmedien Gegenstand allgemeiner Neugier und Verständnislosigkeit werden. Mit ihnen begegnen wir Lesenden unserem gewohnten Leben mit einem ständigen Befremden, das der Roman durch eine fein dosierte Ironie im Erzählen und durch die leitmotivische Frage danach, wie Leben zu Literatur und Literatur zu Leben wird, über fast tausend Seiten hinweg wachhält. (dr)

Rolf Lapperts großer Roman über Freundschaft, Verlust und den Trost der Erinnerung. Eine Aussteiger-Kommune auf dem Land, 1980: Die Behörden entdecken vier Kinder, die versteckt vor der Welt aufgewachsen sind. Ihre Schicksale werden auf Schlagzeilen reduziert, doch Frida, Ringo, Leander und Linus sind vor allem Menschen mit eigenen Geschichten. Aus der Isolation in die Wirklichkeit geworfen, blicken sie staunend um sich. Und leben die unterschiedlichsten Leben an zahllosen Orten: In Pflegefamilien und Internaten, auf Inseln und Bergen, als Hassende und Liebende. Wie finden sich Verlorene in der Welt zurecht? In seinem ganz eigenen zärtlich-lakonischen Ton erzählt Rolf Lappert in diesem großen Roman wie man sich von seiner Kindheit entfernt, ohne sie jemals hinter sich zu lassen. (Buchpräsentation Hanser Literaturverlag)

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