Le printemps peut-être
Von: Léna Furlan
- Slatkine, Genève, 2025
Le printemps peut-être («Frühling, vielleicht») erzählt ein Jahr im Leben einer jungen Frau, Ada, die zwischen den lähmenden Nachwirkungen einer toxischen Liebe und Momenten des emanzipatorischen Ausbruchs schwankt. Léna Furlan präsentiert einen Romanerstling in fein gearbeiteter, bildhafter Sprache, der präzise und klarsichtig Mechanismen der häuslichen Gewalt aufzeigt, sowie die Folgen für diejenigen, die ihr zum Opfer fallen. Sie versucht weder zu denunzieren noch zu gefallen, sondern zeugt von einem ansteckenden Bedürfnis, alles zu niederzubrennen. (ab trad. rg)